Bekenntnisse einer Maske

Bekenntnisse einer Maske

Yukio Mishima

Yukio Mishima gilt als einer der herausragenden und essentiellen Autoren der jüngeren japanischen Literatur. Mit "Bekenntnisse einer Maske" bewies er, der sich so geschickt darin zeigte, die japanische Seele in seinen Büchern einzufangen, welch feines Gespür er für die Abgründe des Zwischenmenschlichen hatte.

Kochan, ein junger Mann, fühlt sich fehl am Platze in der japanischen Gesellschaft seiner Zeit. Von geringer körperlicher Stärke und mit seiner Homosexualität hadernd, wird er beinahe zwangsläufig zum Außenseiter. Es folgen Hass und Isolation, derer er sich nur durch absolute und bedingungslose Selbstverleumdung zu erwehren weiß. Ein Verlust seiner Identität ist folglich unabdingbar und während er verzweifelt versucht sich einzufügen und sogar eine Heirat mit einer jungen Frau einfädelt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

Ein bitteres Buch, das auch in heutigen Zeiten noch von großer Relevanz ist. Ein Plädoyer für Respekt, Menschlichkeit und Toleranz und nicht zuletzt ein fesselndes Stück Literatur.

ISBN_978-3-0369-5784-5

Verlag_Kein & Aber

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Thomas-Daniel Reichling
Rezensiert von_