Die Frau im Musée d’Orsay

Die Frau im Musée d’Orsay

David Foenkinos

Antoine Duris ist Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule der schönen Künste in Lyon. Seine Vorlesungen und Seminare sind überlaufen und dennoch kümmert er sich um jeden einzelnen seiner Studenten. Deshalb versteht es niemand, warum er plötzlich Hals über Kopf seine Stelle an der Hochschule kündigt und nur mit einem Koffer nach Paris fährt, um sich dort im Musée d’Orsay als Wärter zu bewerben. Mathilda Mattel, die Personalchefin, ist sehr überrascht, als sie seinen Lebenslauf sieht. Auf die Frage, warum er seine Stelle an der Hochschule aufgegeben hat, beantwortet er mit: „Ich mag Kunst und möchte von schönen Bildern umgeben sein.“ Sie stellt ihn ein, da sie für eine große Modigliani Ausstellung viele Leute brauchen. Er antwortet, das trifft sich gut – Modigliani war das Thema seiner Doktorarbeit.

In vielen Rückblicken erzählt David Foenkinos die Vorgeschichte der dramatischen Entscheidung. Was hat die talentierte junge Kunststudentin Camille Perrotin mit seiner Entscheidung zu tun?

Das Buch ist eine schöne Liebesgeschichte, leicht und elegant geschrieben, wie es nur französische Autoren können. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen.

Unterhaltung auf hohem Niveau.

ISBN_978-3-328-60086-2

Verlag_Penguin Verlag

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Petra Esser
Rezensiert von_