Maschinen wie ich

Maschinen wie ich

Ian McEwan

Charlie, Anfang 30, Lebenskünstler, der eigentlich nichts so richtig auf die Reihe kriegt, kauft nach dem Tod seiner Mutter von seinem Erbe einen Androiden.

Mit seiner Nachbarin Miranda, in die er sich verliebt hat, programmieren sie diesen. Adam ist ein selbstlernender Android, der sich äußerlich vom Menschen nur durch ein „hauchfeines Odeur von Maschinenöl“ unterscheidet, und durch den etwas anderen Blick seiner Augen.

Von nun an leben sie in einer Dreierbeziehung und Adam erledigt zunächst nur die Hausarbeit für beide, entwickelt sich aber nach und nach immer weiter und mischt sich selbst in das Leben der beiden ein. Als das Charlie und Miranda zu viel wird und sie den Abschaltknopf drücken wollen, bricht Adam Charlie das Handgelenk.

Der Roman spielt in London im Jahre 1982 und dort ist schon perfektioniert, was heute erst Gestalt annimmt.

‚Maschinen wie ich‘ ist ein spannendes und amüsantes Buch über künstliche Intelligenz, und schildert auch Passagen der britischen Politik. Dabei bringt es die britische Geschichte kräftig durcheinander. Seine Story über den Falklandkrieg und über Magret Thatchers Regierungszeit unterscheidet sich von der Realität.

ISBN_978-3-257-07068-2

Verlag_Diogenes

Petra Esser
Rezensiert von_