Der große Sommer

Der große Sommer

Ewald Arenz

Ewald Arenz erzählt die Geschichte des 16-jährigen Frieder Büchner, der in den 1980er Jahren einen „großen Sommer“ erlebt. In diesem Sommer lernt er im Freibad seine große Liebe kennen – die gleichaltrige Beate.

Doch die Sommerferien verlaufen anders, als er sie sich vorgestellt hat. In Mathe und Latein hat er eine fünf und da er schon einmal nicht versetzt worden ist, muss er in die Nachprüfung. Dafür soll er in den Ferien bei seinen Großeltern für die Prüfung lernen, deshalb fällt für ihn der Familienurlaub aus. Seine Großmutter liebt er und nennt sie Nana. Doch vor seinem Großvater hat er Angst. Zu Recht. Er ist Professor für Bakteriologie mit eigenem Labor, jeden Morgen badet er eiskalt, ist streng gegen sich selbst und andere, unerbittlich und penibel. Trotz des straffen Lernprogramms, hat Frieder Zeit sich mit seinem besten Freund Johann, seiner jüngeren Schwester Alma und mit Beate zu treffen und zusammen mit ihnen einige Abenteuer zu erleben. Sie steigen z. B. nachts über einen Zaun, um im Freibad zu schwimmen – und werden prompt vom Bademeister erwischt.

Ewald Arenz schildert in seinem Roman das Ende der Kindheit und das Erwachsenwerden.

Sein Stil ist leicht und flüssig zu lesen und die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Die Charaktere der Jugendlichen schildert er mit viel Einfühlungsvermögen und Empathie. Er schreibt so intensiv – manchmal humorvoll und witzig, aber auch traurig, dass man das Gefühl hat, dabei zu sein.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es nicht aus der Hand legen.

ISBN_978-3-8321-8153-6

Verlag_DuMont Buchverlag

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Petra Esser
Rezensiert von_