
Monas Augen
Thomas Schlesser
24.03.2025
Mona ist ein 10 -jähriges Mädchen, das mit ihren Eltern in Paris wohnt. Eines Tages erblindet sie plötzlich, doch nach 1 Stunde kommt die Sehkraft wieder zurück. Trotz vieler und langwieriger Untersuchungen, können sich die Ärzte nicht erklären, warum Monas Sehkraft so plötzlich verschwunden ist und wieder zurückgekommen ist.
Da Mona eine sehr enge Beziehung zu ihrem Großvater hat und ihm ganz und gar vertraut, bittet ihn seine Tochter, mit Mona jeden Mittwochnachmittag zum Psychologen zu gehen. Doch ihm schwebt etwas Besseres vor als die Medizin. Er möchte mit ihr ins Museum gehen, zunächst in den Louvre, dann ins Musée d’Orsay und schließlich ins Centre Pompidou. Dort würde er mit ihr immer nur ein einziges Bild anschauen und ihr das Bild erklären. Er war überzeugt, dass er so die Heilung für seine Enkelin findet. 52 Werke schauen sie sich an, die alle innen auf dem Romanumschlag abgebildet sind. So kann der Leser die 52 Wochen miterleben, um so mehr, als jedes Kunstwerk im Kapitel in Kursivschrift von der Romanhandlung abgesetzt, ausführlich beschrieben und erklärt wird.
Thomas Schlesser ist Kunsthistoriker und lehrt an der Ecole Polytechnique in Paris. Monas Augen ist sein erster Roman, der in über 50 Sprachen übersetzt wurde.
Auch wenn manche Kommentare Monas über die Kunstwerke etwas altklug sind und nicht von einem 10-jährigen Mädchen zu sein scheinen, insgesamt ein wirklich sehr gutes Buch, das mich sehr gefesselt hat.
ISBN_978-3-492-07296-0
Verlag_Piper Verlag
