The End of Everything

The End of Everything

Katie Mack

Nachdem mich das neue Buch von Michio Kaku über die "Gottesformel" (https://www.buchhandlung-kaarst.de/lieblingsbuecher/die-gottesformel--736/) gerade erst in seinen Bann gezogen hatte, habe ich mit Katie Mack's The End of Everything schon wieder die Grenzen des Vorstellbaren erkundet (überschritten?!) und bin begeistert. Die Astrophysikerin hat sich in ihrer Forschung intensiv mit Beginn und Varianten eines mögliches Endes des Universums beschäftigt und dabei selbstverständlich spaßige Kleinigkeiten wie schwarze Materie oder schwarze Löcher nicht ausgelassen.

Ihr überwältigendes Fachwissen nutzt Katie Mack in ihrem neuen Buch nun, um sich mit der Frage nach dem "Ende von Allem" zu befassen und dabei fünf spektakuläre Theorien vorzustellen, deren klangvolle Bezeichnungen ich hier nicht ungenannt lassen kann: the Big Crunch, Heat Death, Vacuum Decay, the Big Rip and the Bounce. Was Raumschiffnamen aus einem Science-Fiction-Roman sein könnten, sind tatsächlich einige der überzeugendsten Theorien zum Ende des Universums.

Mack beschreibt diese Theorien auf wunderbar humorvolle, kluge und lebendige Weise und schaffte es regelmäßig, mich staunend innehalten zu lassen. Ein Buch des Wunderns und des Trostes, denn man ist ja doch letztlich ein Teil dieses irgendwie magischen Vorgangs aus Entstehen und Vergehen von nicht weniger als Allem. Begeisterter kann man die eigene Bedeutungslosigkeit kaum erfahren!

Momentan noch nicht in deutscher Übersetzung erhältlich.

ISBN_978-0-14-198958-7

Verlag_Penguin Books

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Thomas-Daniel Reichling
Rezensiert von_